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7 Fragen an Reik Zettl von DUALIS über Liebe auf den zweiten Blick, blindes Agieren und absoluten Kundenfokus

Head of Planning Solutions bei DUALISWo ist Reik? Das fragen sich viele DUALIS-Mitarbeiter. Denn Reik ist immer im Auftrag des Kunden unterwegs. Und wenn er mal nicht beim Kunden vor Ort ist, berät er die Kunden am Telefon oder ist in einer Besprechung. Das mag nach Stress pur klingen, aber wer Reik im Büro über den Weg läuft, trifft stets auf einen gut gelaunten Head of Planning Solutions. Wir wollen wissen, was Reik bei der Arbeit antreibt, wie er und unser APS GANTTPLAN doch noch beste Freunde geworden sind und wie DUALIS das oberste Ziel „Kundenfokus“ in Taten umsetzt.

Du hast im Juli 2009 als Werkstudent bei DUALIS angefangen. Inzwischen bist Du bei DUALIS als Head of Planning Solutions tätig. Dann dürfen zum 10-jährigen Jubiläum gratulieren. Wie hat sich Dein Arbeitsalltag in dieser Zeit entwickelt und welche Themen haben Dich dabei am meisten bewegt.

Meine Laufbahn bei DUALIS begann eigentlich im Simulationsbereich. Da mir das Arbeiten mit den unterschiedlichsten Simulationstools schon während meines Studiums viel Freude bereitet hat, wollte ich meine Kenntnisse auch in beruflicher Hinsicht einsetzen und weiter ausbauen. DUALIS war da als Vertriebspartner der 3D-Simulationsplattform VISUAL COMPONENTS der perfekte Arbeitgeber für mich. Denn vor allem dieser Simulator hat es mir von Beginn an angetan, da die Möglichkeiten hinsichtlich der Modellierung von Komponenten im Vergleich zu anderen Simulationstools schon damals nahezu unbegrenzt erschienen. Da war es eigentlich schon fast unfair, Geld für meine Arbeit als Werkstudent zu nehmen.

In den ersten Jahren als Festangestellter bei DUALIS war ich dann ausschließlich für Simulationsprojekte zuständig. Da die Auslastung in 2012 jedoch kurzfristig nicht so hoch war, lag es nah, dass ich auch Kundenprojekte für die Einführung unseres Feinplanungstools GANTTPLAN übernehme. Von meiner neuen Aufgabe war ich anfangs allerdings wenig begeistert. Das lag vor allem daran, dass sich die GANTTPLAN Projektleiter in den wöchentlichen Projektleiterrunden immer rechtfertigen mussten, warum es zu Verzögerungen im Projekt kam und wir damit keine Rechnung für die geplanten Meilensteine stellen konnten.

Das klingt ganz so, als hättest Du Dich in GANTTPLAN erst auf den zweiten Blick verliebt. Erzähle uns doch bitte, was es damit auf sich hat?

Ja, das war definitiv so. Denn GANTTPLAN war damals nicht auf dem Level, wo es sich jetzt befindet. Es fehlten einfach essentielle Funktionen zur Analyse und die Usability war noch nicht so gut, wie sie es jetzt ist. Ich habe mich damals wirklich mit Händen und Füssen gegen die ersten Projekte gewehrt.

Als ich dann jedoch merkte, was die Kunden für einen großen Nutzen von unserer Lösung haben können und wie stark unsere Entwicklungsabteilung an der kontinuierlichen Verbesserung Ihres „Babys“ arbeitete, hat mich unsere Lösung von Tag zu Tag mehr überzeugt. Die anfänglichen Probleme in der Projektdurchführung konnten wir dank der kontinuierlichen Weiterentwicklung beheben. Heute bin ich absolut davon überzeugt, dass wir in Kombination mit unserem Know-how und qualifizierten Mitarbeitern die beste Lösung auf dem Markt bieten.

Auch konnte ich kaum glauben, wie „blind“ einige Unternehmen bei der Produktionsplanung agieren. Das hat den Ehrgeiz in mir geweckt, diese Unternehmen davon zu überzeugen, dass eine intelligente und wirklich vorausschauende Feinplanung ohne die Unterstützung eines APS-Systems einfach nicht funktionieren kann.

Was sind die Gründe dafür, dass produzierende Unternehmen in Zeiten von Industrie 4.0, Digitalisierung und KI häufig noch „blind agieren“.

Die Angst vor was Neuem, das man auf den ersten Blick nur schwer versteht und dazu nicht anfassen kann. Gerade bei mittelständischen Unternehmen, die über die Jahre kontinuierlich gewachsen sind, sind sehr viele Prozesse und Abhängigkeiten ausschließlich in den Köpfen der Mitarbeiter vorhanden. Man hört dann oft „… ach wozu brauchen wir das denn, es hat doch die ganzen Jahre auch ohne geklappt…“

Wie überzeugst Du die Verantwortlichen dann davon, dass ein APS-System auf dem Weg zu mehr Wettbewerbsfähigkeit ein absolutes Must-Have ist?

Oft ist es so, dass die Unternehmen nur einen Planer haben oder falls es mehr Planer gibt, nur einen Vertreter benennen. Die Verantwortlichen frage ich dann, was sie machen, wenn der eine Planer im Urlaub ist, der andere Planer plötzlich krank wird und sich morgens aufgrund einer Grippewelle x Mitarbeiter krank melden, in der Nacht eine Maschine ausgefallen ist und ein Kunde bereits mit Regresszahlung droht, weil die Produktion seines Auftrag noch nicht einmal angelaufen ist.

Das sind keine Horrorszenarien, sondern ganz alltägliche Probleme, die plötzlich und unerwartet auftreten können. Mit GANTTPLAN kann das Unternehmen zu jeder Zeit auf jede Situation in der Fertigung reagieren. Der Planer erhält binnen von wenigen Minuten oder gar Sekunden einen durchführen Plan, der alle Restriktionen in der Produktion beachtet und nach den vom Unternehmen eingestellten Optimierungszielen erzeugt wurde.

Wer Dich bei der Arbeit erlebt, der erkennt sofort, dass Du mit Herz und Seele dabei bist. Was sind Deine Motivatoren und warum?

Dafür gibt es gleich zwei Gründe. Zum Ersten sind das ganz klar meine Kollegen und das Miteinander bei DUALIS. Da ich recht viel unterwegs bin, freue ich mich über jeden Tag, den ich im Büro verbringen kann.

Zweitens sind das unsere Lösungen, die wir den Kunden anbieten und deren Weiterentwicklung ich aktiv mitgestalten kann. In meinen Augen sind das allesamt Programme, die dem Nutzer das stressige Arbeitsleben erleichtern und ihm dabei helfen, knifflige Entscheidungen fundiert treffen zu können.

Apropos Kundenfokus: Wie setzt DUALIS das Ziel Kundenfokus von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Projektabschluss und auch darüber hinaus um.

Das ist eigentlich recht einfach zu beantworten. Wir nehmen den Kunden und seine Probleme ernst. Wir wollen verstehen, wo der Schuh drückt. Dazu schauen wir uns die Prozesse und die genutzten Tools im Kundenunternehmen sehr genau an. Das beginnt bereits im Vertriebsprozess, führt sich während der Projektphase fort und endet nicht nach Abschluss des Projekts. Da sich unsere Kunden über die Zeit weiterentwickeln, ändern sich auch die Anforderungen an unsere Lösungen. Dank der Nutzung modernster Technologien sind wir in der Lage, unsere Lösung schnell an die neuen Bedürfnisse anzupassen. Somit bleiben wir immer up-to-date, was die Anforderungen unserer Kunden betrifft.

Wagen wir noch einen kurzen Blick in die Zukunft. Wie wird die smarte Fabrik in 20 Jahren aussehen und welche Rolle wird DUALIS dann spielen?

20 Jahre? Das ist eine sehr lange Zeit, wenn wir überlegen was für ein Fortschritt bzw. Entwicklung die Menschheit im Hinblick auf Digitalisierung in den letzten 20 Jahren durchlebt hat. Ich gehe davon aus, dass die Automation von Prozessen in der Fertigung noch stärker sein wird, als sie es jetzt schon ist. Weiterhin denke ich, dass die Arbeit durch intelligente Tools immer mehr ergänzt und in einigen Bereichen auch irgendwann komplett ersetzt wird. Ich hoffe, dass klingt nicht zu sehr nach Endzeitszenario, aber im Endeffekt können und sollten wir die Augen davor nicht verschließen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit unseren Lösungen für diesen Weg bestens gewappnet sind. So ist beispielsweise in GANTTPLAN schon jetzt eine zyklische oder eventbasierte vollautomatische Planung möglich. Diese kann auf Störgrößen wie z.B. Maschinenausfall, geänderte Produktionsreihenfolge oder fehlendes Eingangsmaterial reagieren und automatisch den neuen besten Vorschlag für einen Produktionsplan übernehmen. Zurzeit wird diese Funktion noch eher selten genutzt. Das wird sich sicherlich in naher Zukunft ändern.

Reik, vielen Dank für das Gespräch.

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