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Solarlux entscheidet sich für DUALIS: Leitrechnersystem für neue Oberflächenbeschichtungsanlage

Bundle aus Visual Components und DUALIS-Know-how kommt zur Steuerung und Auftragsfeinplanung einer neuen Anlage bei Solarlux zum Einsatz

Solarlux_Produktionsbild

Die Solarlux Aluminium Systeme GmbH, Spezialist für Wintergärten, Terrassenüberdachungen und Glas-Faltwände, setzt künftig auf die DUALIS GmbH IT Solution. Die Zusammenarbeit betrifft die Optimierung und Steuerung einer neuen Oberflächenbeschichtungsanlage mit Hilfe des Leitrechnersystems FUTURESIM Pro von DUALIS. Auf Basis des Systems zur Produktionsfeinplanung können Anwender die Anlage überwachen, planen, optimieren und steuern.

Die gesamte Produktion von Solarlux wird Ende 2015 vom Stammwerk in Bissendorf in das nahe gelegene neue Werk in Melle umziehen. Geplant ist hier die Errichtung einer hochmodernen Produktion, die auf das weitere Wachstum von Solarlux ausgerichtet ist. Zentraler Bestandteil der Fertigung ist die Oberflächenbeschichtung, die bisher außer Haus durch externe Dienstleister gehandhabt wurde.

Die neue Oberflächenbeschichtungsanlage ist vor Ort mit dem Leitrechnersystem FUTURESIM Pro verknüpft. Diese Applikation wurde in Zusammenarbeit zwischen DUALIS und dem Hersteller von Oberflächenbeschichtungsanlagen Rippert Anlagentechnik aus Clarholz entwickelt. Sie befindet sich bereits erfolgreich bei verschiedenen Unternehmen im Praxiseinsatz.

Von der Oberfläche in die Tiefe: Steuerung und Planung im Detail
Die Vorgehensweise gestaltet sich dabei wie folgt: Die neue Anlage wird im ersten Schritt in 3D mit Hilfe von Visual Components simuliert. So kann sie bereits in der Planungsphase simulativ untersucht und für den prognostizierten Produktmix optimal ausgelegt werden. In dieser Phase arbeiten Solarlux, DUALIS und Rippert eng zusammen. Im nächsten Schritt wird das FUTURESIM Pro-Projekt implementiert. So kann das 3D-Modell dann weiter detailliert und an die Steuerungslogik der Anlage angekoppelt sowie mit Optimierungslogik versehen werden. Mit dieser individuellen Anwendung lässt sich die Maschine schließlich monitoren, planen, optimieren und steuern.

Der Leitrechner übernimmt dabei die zentrale Kommunikation zwischen den einzelnen Systemen. Er wird dazu mittels iDocs an das SAP-System angedockt, was schließlich die Aufträge für die Lackieranlage übermittelt. Anschließend wird unter Termin- und Reihenfolgerestriktionen die optimale Anlagenbelegung berechnet – wichtig für Solarlux ist zum Beispiel die Optimierung der Farbfolgen an den Lackierkabinen. Aufgabe des Leitrechners ist es außerdem, anhand der optimierten Reihenfolge die ideale Materialentnahme – also Auslagerungsaufträge aus dem Hochregallager – zu steuern. Die Hochregalsoftware kommuniziert dabei mit dem Leitrechner mittels MS SQL Datenbank und die einzelnen S7-Steuerungen via OPC.

An den Terminals gibt das System zudem die Bestückung der Gehänge für die Lackieranlage vor. Dazu entwickelt DUALIS eine grafische Benutzeroberfläche, die visualisiert, an welcher Stelle des Gehänges welches Teil platziert werden soll.

Der Leitrechner optimiert alles in allem die Auftragsdaten anhand verschiedener Optimierungskriterien und hält alle Daten, die die Beschichtungsanlage benötigt, vor. Ferner stellt das System die Daten für weitere DUALIS-Sichten an den einzelnen Prozessstationen zum Start der Produktion bereit. Auch ist die 3D-Visualisierung der Lackieranlage ein Bestandteil des FUTURE SIM Pro – je nach Bedarf.

„Insgesamt ist das Projekt eine sehr anspruchsvolle Planungs- und Steuerungsaufgabe, für die wir die Algorithmen unseres Feinplanungstools GANTTPLAN auf dieses spezielle Planungsproblem adaptieren“, erklärt Heike Wilson, Geschäftsführerin bei DUALIS. „Mit der eigenen Oberflächenbeschichtungsanlage steigert Solarlux die Flexibilität und Qualität. Wir liefern dazu ein System zur Produktionsfeinplanung und Steuerung der Anlage, so dass diese optimal betrieben werden kann, was wiederum den Durchsatz erhöht“, ergänzt Heike Wilson. „Das System ist skalierbar und Zielsetzung ist es, GANTTPLAN später auch auf die nachfolgenden Fertigungsschritte bei Solarlux auszuweiten.“

 

Lesen Sie auch die Berichterstattung in der Fachzeitschrift IT & Production

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